
Pilates
Kontrolliertes Rumpftraining mit Studienlage bei chronischen Rückenschmerzen.
Bewegung
Das Lexikon für Wohlbefinden im Alltag
Methoden
31 Methoden in 9 Bereichen, jeweils mit Herkunft, Aufwand, Kostenklasse und Studienlage.

Die Übersicht umfasst 31 Methoden, von Pilates und Meditation über Intervallfasten bis zu Eisbaden und Klangschalen. Sie sind in 9 Bereiche gegliedert: Bewegung, Yoga, Entspannung, Atmung, Achtsamkeit, Ernährung & Fasten, Wärme & Kälte, Körperarbeit & Massage und Traditionelle Lehren.
Die Tabelle zeigt pro Methode den Bereich, die Intensität und die typische Dauer einer Einheit. Auf der jeweiligen Seite folgen Herkunft, Ausrüstung, Kostenklasse, die Möglichkeit eines Präventionskurses nach § 20 SGB V und der Hinweis, bei wem vorher ärztlicher Rat sinnvoll ist.
Die Einschätzung der Studienlage ist das wichtigste Unterscheidungsmerkmal. Sie steht in jeder Methodenseite und folgt den Kriterien auf der Seite Datenquellen.

Kontrolliertes Rumpftraining mit Studienlage bei chronischen Rückenschmerzen.
Bewegung

Geistige Übung mit Aufmerksamkeitslenkung, geprüft bei Stress, Angst und Schlaf.
Achtsamkeit

Essen im Zeitfenster: 16:8, 5:2 und Alternate Day im Überblick.
Ernährung & Fasten

Langsame Bewegungsfolgen aus China, gut untersucht bei Gleichgewicht und Sturzrisiko.
Bewegung

Ruhiger Yogastil mit lange gehaltenen Positionen, erste kleine Studien zu Stress und Angst.
Yoga

Pflanzendüfte für Wohlfühlrituale: kaum belegter Nutzen, klare Sicherheitsregeln.
Entspannung

Klassischer, ruhiger Yogastil aus Haltungen, Atmung und Entspannung.
Yoga

Handauflegen nach japanischer Tradition, ohne belegte Heilwirkung.
Traditionelle Lehren

Sehr kurzes, hartes Intervalltraining nach einer Studie von 1996, Nutzen für Alltagsvarianten offen.
Bewegung

Geführte Tiefenentspannung im Liegen, ganz ohne Bewegung.
Yoga

Fastenkur mit Brühe, Saft und Tee, am besten ärztlich begleitet.
Ernährung & Fasten

Mundspülung mit Speiseöl, deren Nutzen für die Zähne unklar ist.
Traditionelle Lehren

Fließender Yoga-Stil, bei dem Bewegung und Atem im Takt gehen.
Yoga

Kurze Übungen, die die Aufmerksamkeit bewusst auf den Moment lenken.
Achtsamkeit

Schweben in warmem Salzwasser, in Dunkelheit und Stille.
Entspannung

Muskelentspannung, Autogenes Training und mehr im Überblick.
Entspannung

Kurze Vollgas-Phasen im Wechsel mit Pausen: Ablauf, Studienlage und Grenzen.
Bewegung

Wenige Minuten extreme Kälte: Was die Kältekammer kann und wo die Belege enden.
Wärme & Kälte

Kurz ins eiskalte Wasser: Wirkung, Studienlage und warum Sicherheit vorgeht.
Wärme & Kälte

Übungsreihen mit Atmung, Mantra und Meditation: das Wichtigste zu Kundalini Yoga.
Yoga

Langsam durch den Wald: Ablauf, Wirkung und was die Studien tatsächlich zeigen.
Achtsamkeit

Sanfte Bewegungsfolgen mit Atmung: Herkunft, Wirkung und der Weg in einen Kurs.
Traditionelle Lehren

Zwölf Haltungen im Fluss: so läuft der Sonnengruß ab und was Studien dazu zeigen.
Yoga

Aufschreiben statt grübeln: Methoden, Studienlage und ein einfacher Start.
Achtsamkeit

Gemüsebetonte Kur auf Basis der Säure-Basen-Lehre, deren Nutzen nicht belegt ist.
Ernährung & Fasten

Feuchte Wärme zum Entspannen: Ablauf, Studienlage und Vorsichtsregeln.
Wärme & Kälte

Japanische Druckmassage: wie sie abläuft und was die Studien hergeben.
Körperarbeit & Massage

Yogische Atemübungen: Ablauf, Studienlage und Wechselatmung.
Atmung

Ruhe durch Klang: Ablauf, Studienlage und Grenzen der Klangschalenmassage.
Entspannung

Aufmerksamkeit wandert durch den Körper: Ablauf und Studienlage.
Achtsamkeit

Gleichmäßig atmen in vier Phasen: Anleitung und Studienlage.
Atmung
Bewegung umfasst Training wie Pilates, HIIT oder Tabata. Yoga bündelt Stile wie Hatha, Vinyasa, Yin und Kundalini. Entspannung und Atmung enthalten Verfahren wie Yoga Nidra oder Box Breathing. Achtsamkeit reicht von Meditation bis Journaling.
Ernährung & Fasten beschreibt Ernährungsweisen wie Intervallfasten und Heilfasten. Wärme & Kälte deckt Dampfbad, Eisbaden und Kryotherapie ab. Körperarbeit & Massage und Traditionelle Lehren ordnen Konzepte wie Shiatsu oder Reiki neutral als Tradition ein. Zu Begriffen wie Qi erklärt das Glossar den Hintergrund.
Die Studienlage nennt vier Stufen: gut belegt, teilweise belegt, wenig belegt und nicht belegt. Wichtig ist der Zusatz dahinter, denn eine Methode kann für ein Ziel gut untersucht sein und für ein anderes nicht. „Nicht belegt“ heißt nicht automatisch, dass eine Methode schadet, sondern dass ein Nutzen in Studien nicht gezeigt wurde.
Die Kriterien stehen auf der Seite Datenquellen. Die Einstufung ist eine redaktionelle Einordnung und keine medizinische Bewertung.
Hilfreich sind drei Fragen. Welches Ziel steht im Vordergrund, etwa Entspannung, Beweglichkeit oder besserer Schlaf? Wie viel Zeit steht zur Verfügung, und passt die Intensität zur eigenen Verfassung? Und gibt es Gründe für Vorsicht, etwa Vorerkrankungen oder Schwangerschaft?
Für den Einstieg eignen sich Methoden mit niedriger Intensität und geringen Kosten, zum Beispiel Entspannungsübungen oder Achtsamkeitsübungen. Fragen zur Schlafzeit beantwortet der Schlafzyklus-Rechner. Wer Beschwerden hat, spricht vor Beginn mit der Ärztin oder dem Arzt.
Einige Kursformen, etwa Yoga, Pilates, Tai Chi oder Qigong, können als zertifizierte Präventionskurse nach § 20 SGB V angeboten werden. Ob und in welcher Höhe die Krankenkasse Kosten bezuschusst, entscheidet die jeweilige Kasse. Die Zentrale Prüfstelle Prävention führt die zertifizierten Kurse.
Derzeit sind es 31 Methoden in 9 Bereichen, Datenstand 10/2026. Jede hat eine eigene Seite mit Studienlage und Quellen.
Die Stufe steht für mehrere kontrollierte Studien oder Übersichtsarbeiten, die für ein klar benanntes Ziel einen Effekt zeigen. Der Zusatz hinter der Stufe nennt dieses Ziel.
Das hängt von Ziel, Verfassung und Vorerkrankungen ab. Methoden mit niedriger Intensität und geringen Kosten sind oft ein ruhiger Anfang. Bei Beschwerden gehört die Wahl in ärztliche Beratung.
Für zertifizierte Präventionskurse nach § 20 SGB V bezuschussen viele Kassen die Teilnahme. Die Bedingungen legt jede Kasse selbst fest, deshalb lohnt eine Nachfrage vor der Anmeldung.
Woher die Angaben stammen
Stand: 2026-10
Kontrolliert am 29. Oktober 2026